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Autor: Klaus Kelle

Mit welchen einfachen Tricks Öl-Sanktionen gegen Russland unterlaufen werden

Liebe Leserinnen und Leser, erst kommt das Fressen, dann die Moral, Sie kennen alle diesen leider allzu wahren Satz von Bertold Brecht. Jeder ist sich selbst der Nächste, könnte man auch parallel hinzufügen. Es gibt ohne Ende Beispiele in der Geschichte, wo Staaten und auch Menschen untereinander nur sich selbst die Nächsten sind, wenn Gefahr oder Not droht. Und Brecht hat ja auch Recht, die Grundbedürfnisse von uns allen wollen befriedigt werden. Im persönlichen Lebensumfeld wollen wir alle ein Dach über dem Kopf haben, etwas zum Essen und zum Trinken im Kühlschrank, wir wollen Strom haben,...

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Endlich mal ausgesprochen: Was Männer wirklich wollen

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie den „Vogel“ gestern gelesen haben, dann wissen Sie, warum ich heute zu spät dran bin mit meiner täglichen Kolumne. Hochzeit des ältesten Sohnes, mittags um 13 Uhr Trauung in der Kirche, und dann durchgehend Party. Nicht „all night long“ zwar, aus dem Alter bin ich (leider) raus, aber schon anstrengend, auf jeden Fall schön. Glückliche Menschen zu sehen, viele neue – Familie und Freunde – kennengelernt, das ist immer herrlich. Und dann das mega Essen, das frische Krombacher vom Fass – kann man machen. „Wir geben...

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Heute heiraten zwei, die sich lieben – ein Mann und eine Frau – ganz normal

Liebe Leserinnen und Leser, der Junge ist aus dem Haus. Also, eigentlich schon lange. Und eigentlich ist er seit einigen Monaten bereits standesamtlich verheiratet. Und doch ist heute der große Tag für ihn, meinen ältesten Sohn, für seine liebenswerte und quirlige Frau und…ja für uns alle, seine Mutter, seine Geschwister, all die alten Freunde und natürlich die neue Familie. Und ich. Denn heute wird vor dem Altar geheiratet, heute ist die Party, heute werden Konfetti gestreut und Brautsträuße durch die Luft geworfen, die dreistöckige Hochzeitstorte angeschnitten und es wird geschlemmt...

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Anklage im Fall Maddie: Ist der Entführer ein Deutscher?

Liebe Leserinnen und Leser, ich muss ehrlich sagen, ich hätte nicht mehr daran geglaubt, dass die Entführung der damals dreijährigen Madeleine McCann noch aufgeklärt werden könnte. Maddie, Sie erinnern sich? Am 3. Mai 2007 verschwand das Kind, deren Fotos mit den großen Kulleraugen die ganze Welt kennt. Vermutlich wurde sie aus dem Familienapartment in einer portugiesischen Ferienanlage entführt. Ihre Eltern saßen mit Freunden nur 50 Meter entfernt in einer Tappas-Bar beim Essen. Immer wieder gingen die Mutter und der Vater abwechselnd in die Wohnung, um nachzuschauen, ob alles in Ordnung ist....

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Demokratie und Fairness: In Frankreich nicht besser als bei uns

Liebe Leserinnen und Leser, das einzige Fernsehduell in der aktuellen französischen Präsidentschaftskampagne zwischen Amtsinhaber Emmanuel Macron und seiner Herausforderin Marine Le Pen ist vorbei. Es blieb dieses Mal bemerkenswert fair im Umgang – von kleinen Nickligkeiten abgesehen – und war für einen deutschen Beobachter besonders interessant, als es um den Umgang von Regierungen mit Oppositionsparteien von der rechten Seite ging. Das ist ein Thema, über das wir auch in Deutschland oft berichtet haben, wie man der ungebliebten AfD im Bundestag den ihr zustehenden Sitz im Präsidium...

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Warten auf den Tod im Stahlwerk Azovstal

Liebe Leserinnen und Leser, es gibt so viele Themen, über die ich gerne mal zum Übergang in den neuen Tag wieder mit Ihnen plaudern möchte, aber keine Chance. Der brutale Krieg in der Ukraine lässt nicht zu, dass wir über Freundschaft, GenderGaga oder den Hamburger Sportverein nach dem Pokal-Aus sinnieren. Ob ich will oder nicht, ich muss jede Nacht am Krriegstagebuch Ukraine weiterschreiben. Während die geschundene Ukraine auf Frieden oder wenigstens eine Feuerpause hofft und Hilfe aus dem Westen, bombardiert Russland gnadenlos weiter, immer intensiver, gestern wurden mehr als 60 „Ziele“...

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„Besondere Verdienste, Heldentum und Tapferkeit“ in Butscha

Liebe Leserinnen und Leser, die ukrainische Kleinstadt Butscha ist auf der ganzen Welt bekannt, durch Berichte in Zeitungen und im Fernsehen. Sie ist bekannt durch Drohnenaufnahmen von einer Straße, auf der alle paar Meter tote Menschen liegen. Keine Uniformierten, Zivilisten. Sie ist bekannt durch Zeugenaussagen derjenigen, die das Massaker überlebten und durch das Video, auf dem ein Radfahrer einfach so von russischen Soldaten vom Sattel geschossen wird. Jeder hat das gesehen. Jeder weiß, was in Butscha passiert ist. Jeder weiß von den mehr als 400 Leichen, viele die Hände auf dem Rücken zusammengebunden....

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Denken und Reden darf man nicht einschränken…und kann es auch gar nicht

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie schon länger Beiträge von mir lesen hier oder auf meinem Blog oder bei FOCUS Online, Der Tagespost oder der Preussischen Allgemeinen oder Reitschuster, dann wissen Sie, dass das Thema Freiheit neben Deutschland mein Leitmotiv ist. Alleine während der beiden Corona-Jahre habe ich immer wieder in Beiträgen dafür plädiert, dass man das Leben der Leute nur auf Basis gesicherter wissenschaftlicher Kenntnisse einschränken darf, und dass das Grundrecht nach Artikel 5 GG, das Jedermann das Recht auf freie Meinungsäußerung garantiert, auf gar keinen Fall einschränken...

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Kann das Tanzverbot auf Dauer Bestand haben in diesem Deutschland?

Liebe Leserinnen und Leser, „…lauter Sound und bunte Lichter, lassen uns von innen glitzern“, so benäselt der Hamburger Soul- und HipHop-Sänger Jan Delay, der eigentlich Jan Philipp Eißfeldt heißt, die Glücksgefühle beim Tanz in der Disco. Wörtlich: „Eine volle Packung Disko – Ja die bringt dich wieder rauf!“ Da hat er zweifellos recht, der Jan. Musik als Stimmungsaufheller, noch dazu in ernsten Zeiten? Es gibt kaum etwas Besseres als zu guter Mucke in der Disse abzuzappeln, wie jüngere Menschen das so ähnlich zu formulieren belieben. Aber was machen wir dann...

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